Mein Alltag als Schaf

Lustig, lustig, popustig

5. 8. 2006 · Stallmitteilung ·

Britische Wissenschaftler haben festgestellt, dass ein Tierwitz eigentlich nur dann ein richtiger Kracher werden kann, wenn eine Ente die Hauptrolle spielt. Vielleicht hätten Entenwitze sogar meine Scherzfabrik retten können, hierzulande sind sie schließlich Mangelware. Als ich meine Leser kürzlich bat, mir tolle Tierwitze zu schicken, habe ich keinen einzigen Entenwitz bekommen. Federvieh an sich ziemlich beliebt, Papageien und Pinguine etwa traten vielfach auf. Gleiches gilt für des Menschen besten Freund, das Schaf, und für Hunde, die kamen in den Einsendungen auch häufiger vor.

Tolle Tierwitze

Jetzt also, hier ist meine Auswahl toller Tierwitze aus der Aktion Knuddel sucht den Superwitz:

Wau, ich heiße Arko vom Schlosshof. Bist Du auch adelig?, fragt ein Hund einen Artgenossen. Wau, ja, mein Name ist Runter vom Sofa. (eingesandt von Jennifer Fehringer)

Bei einer Verkehrskontrolle wird ein offensichtlich schwer beladenes Auto angehalten. Der Fahrer muss den Kofferraum öffnen, darin sitzen 30 Pinguine. Der Verkehrspolizist ist entsetzt und sagt: Fahren Sie mit den Pinguinen in den Zoo! Der Fahrer nickt und fährt. Zwei Tage später wird der Wagen wieder angehalten, die Pinguine sitzen schon wieder im Kofferraum. Sie sollten mit den Tieren doch in den Zoo fahren, setzt der Polizist an. Der Autofahrer antwortet: Wir waren auch im Zoo, vorgestern. Gestern waren wir dann am Strand und heute fahren wir ins Museum. (eingesandt von Eva Fratini)

Kardinal Frings macht seinen letzten Amtsbesuch im Vatikan. Weil er weiß, dass er kein weiteres Mal zum Heiligen Stuhl reisen wird, schenkt er dem Papst zum Abschied seinen langjährigen treuen Gefährten, einen Papagei. Jedem Morgen kommt nun seine Heiligkeit am Käfig vorbei und der Papagei krächzt: “Gut’n Morgen, Eminenz! Gut’n Morgen, Eminenz!” Nach ein paar Wochen wird’s dem Heiligen Vater zuviel, er will sich nicht anreden lassen wie ein Kardinal. Also lässt er den gesamten Hofstaat aufmarschieren. Die Türen öffnen sich, die Schweizergarde salutiert und hereingetragen wird seine Heiligkeit in voller Pracht, mit Tiara, Soutane und Bischofsstab. Der Papagei erstarrt, blinzelt drei Mal, denkt kurz nach, dann schlägt er begeistert die Flügel und kräht: “Kölle Alaaf! Kölle Allaf!” (eingesandt von Viola Voss)

Weil die letzten Partys zu heftig waren, wollen die Tiere im Wald dem Alkohol entsagen. Sie beschließen, keinen Tropfen mehr anzurühren, schließlich haben sie auch Vorbildfunktion. Der Fuchs soll aufpassen, dass sich alle Tiere an den Beschluss halten. Es fällt zwar schwer, aber die Tiere halten sich dran, fast alle: Auf seiner ersten Kontrollrunde durch den friedlichen Wald trifft der Fuchs nämlich den Hasen, der unter einer alten Eiche sturzbetrunken auf einem Haufen leerer Flaschen thront. Er erklärt, lediglich Restbestände vernichtet zu haben, die er zufällig gefunden hat und erhält eine Verwarnung. Bei der nächsten Kontrolle sind alle Tiere nüchtern, aber unter der alten Eiche sitzt der besoffene Hase und singt schmutzige Lieder. Er entschuldigt sich: Das war der allerletzte Rest, ehrlich. Der Fuchs droht an, den Hasen beim nächsten Mal, aufzufressen. Schon bald liegen wieder leere Flaschen unter der alten Eiche, aber der Hase ist unauffindbar. Der Fuchs macht sich auf die Suche und kommt zum Waldsee. Im Wasser zieht ein Strohhalm seine Kreise. Der Fuchs hat einen Verdacht und greift nach dem Halm. Unten dran hängt der Genosse mit den langen Ohren. Hör mal zu, ich erwische Dich jetzt zum dritten Mal betrunken – obwohl wir Tiere doch beschlossen haben, keinen Alkohol mehr zu trinken. Du weißt, was das für Dich bedeutet, setzt er an. Noch bevor der Fuchs den Satz beenden kann, erwidert der Ertappte lallend: Also, eines will ich mal sagen: Was die Tiere im Wald beschließen, ist uns Fischen scheißegal. (eingesandt von Daniel Henze)

Ein Hirte steht mit einem Schaf am Straßenrand. Ein Ferrarifahrer will die beiden mitnehmen - das Schaf müsse aber hinten angebunden werden, weil im Auto nicht genug Platz für zwei Männer und ein Schaf ist. Kein Problem, sagt der Hirte, das kennt das Schaf schon. Los geht’s. Der Ferrarifahrer ist überrascht, dass das Schaf selbst bei einer Geschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stunde noch gemütlich hinter dem Sportwagen hertrabt. Er beschleunigt auf 150 und das Schaf beginnt zu galoppieren. Bei Tempo 200 fällt dem Fahrer auf, dass das Schaf mit dem linken Auge ganz seltsam zuckt. Der Hirte beruhigt ihn: Keine Sorge, das macht’s immer, wenn es überholen will. (eingesandt von Eike-Charlotte Sommer)

Ein Schäfer hütet seine Herde in einer einsamen Gegend. Eines Tages naht in einer großen Staubwolke ein nagelneuer Sportwagen heran und hält direkt an der Weide. Der Fahrer ist ein dynamischer junger Mann, der einen offensichtlich teuren Anzug trägt, eine erschreckend moderne Sonnenbrille sein Eigen nennt und vor Selbstbewusstsein nur so strotzt. Er sagt zu dem Schäfer: Wenn ich Ihnen sagen kann, wieviele Schafe Sie haben, darf ich mir dann eins davon aussuchen? Der Schäfer guckt etwas ungläubig, denkt kurz nach und meint dann: Natürlich. Der dynamische junge Mann verbindet darauf ein sehr modernes Handy mit einem hochwertigen Notebook und macht Eingaben, die der Schäfer nicht versteht. Er nimmt zudem einige Messungen mit einem GPS-Empfänger vor und sitzt anschließend eine lange Zeit am Bildschirm und wertet viele Zahlen und Diagramme aus. Zuguterletzt druckt der Mann auf seinem portablen Drucker einen 80-seitigen Bericht aus und verkündet: Sie haben 620 Schafe. Das stimmt, suchen Sie sich ein Schaf aus, entgegnet der Schäfer. Der dynamische junge Mann nimmt ein Tier und verstaut es in seinem Wagen. Bevor er abfahren will, fragt der Schäfer: Geben Sie mir das Tier zurück, wenn ich Ihren Beruf errate? Der Mann ist einverstanden. Sie sind Unternehmensberater, prustet der Schäfer. Wow, das ist richtig, wie kommen Sie darauf? Klarer Fall: Erstens hat Sie niemand gebeten, meine Schafe zu zählen, zweitens wollen Sie ein Schaf als Bezahlung dafür, dass Sie mir etwas sagen, was ich sowieso schon weiß, drittens haben Sie keine Ahnung von dem was ich mache. Kurze Pause. Und jetzt geben Sie mir meinen Hund wieder!

Miese Witze

Obwohl ich viele gute und lustige zugeschickt bekommen habe, will ich Dir nicht zu viele Witze zumuten. Manche behalte ich aus Qualitätsgründen auch lieber für mich. Wenn trotzdem jemand Lust auf miese Witze hat, dann kann er ja mal bei Spiegel Online vorbeischauen, die Leute dort sind völlig schmerzfrei.

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Ich, Knuddel

Ich bin ein etwa fünf Jahre altes Kuschelschaf und lebe unter Menschen. Was Du sonst noch über mich wissen musst, erfährst Du im Porträt.

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Knuddel hilft

  • Richtig: Hirschgeweih, 1+5=6, Wahlrecht für Schafe, Schweine essen
  • Falsch: Schafe essen, 1+5=5, Arschgeweih, lila Kuh

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