Mein Alltag als Schaf

Freizeitgestaltung für Stadtschafe: Obst pflücken

11. 8. 2005 · Mein Alltag · Drucken

Man könnte meinen, der Knuddel wäre echt schlecht dran: Ist er als Schaf doch eigentlich dazu bestimmt, in der freien Na­tur zu leben und wird stattdessen gezwungen, in der Stadt zu wohnen. So schlimm ist das aber nicht: Um die Hauptstadt herum ist beispielsweise ganz viel blühende Landschaft, da kann schaf sich vom Stress in der Stadt erholen.

Einmal war ich im sogenannten Speckgürtel von Berlin unter­wegs. Nicht jeder weiß, dass es dort außer Speck auch andere gute Sachen gibt – Obst beispielsweise, das können sich die Besucher da selber von Bäumen und Sträuchern pflücken. Ich war zu Besuch auf einer Plantage, wo man im Sommer Heidelbeeren und Äpfel sammeln kann. Weiterlesen…

Schafe Lieder: Tierische Top Ten

25. 3. 2005 · Mein Alltag · Drucken

Es gibt eine gewaltige Schieflage in der heimischen Mu­sik­landschaft. Inzwischen existiert eine offizielle Hitparade für Klingeltöne. Ja, genau: Charts für diese mobilen Ge­räusch­emissionen, die keiner braucht und die gerne auch als lukrative Plage bezeichnet werden. Und als ob das für sich be­trachtet nicht schon schlimm genug wäre, kommt erschwerend hin­zu, dass die Bedürfnisse von uns Tieren mal wieder keinen in­teressieren. Weiterlesen…

Trotz aufwändiger Kostümierung: Knuddel bleibt Knuddel

1. 3. 2005 · Mein Alltag · Drucken

Auch wenn wir Schafe an sich nichts vom Karneval halten, woll­te ich mal ausprobieren, wie es sich anfühlt, wenn schaf in eine andere Hülle schlüpft. Ich bin in zwei verschiedene Kostüme geschlüpft. Die bei­den Verkleidungen habe ich in Anlehnung an das Lied Monster­party der aus Berlin (aus Berlin) stammenden Mu­sikgruppe Die Ärzte gewählt. Die selbsternannte beste Band der Welt singt in ihrem Lied unter anderem vom Weißen Hai und von einer Mumie. Weiterlesen…

Knuddels Kochstudio: Christstollen

6. 12. 2004 · Mein Alltag · Drucken

Das Schaf lebt nicht vom Gras allein. Manchmal darf es für mich schon etwas Deftigeres sein. Als domestiziertes und integriertes Schaf habe ich mich den humanen Gepflogenheiten angepasst und esse ab und zu Menschenfutter. Jetzt in der Vorweihnachtszeit halte ich einen Christstollen für eine gute Mahlzeit, für Schafe wie Menschen gleichermaßen bekömmlich. Und ja, Stadtkinder, Ihr ahnt es schon, sowas kommt ursprünglich nicht aus dem Supermarkt, sondern aus dem Ofenrohr. Und bevor so ein Stollen aus dem Ofen herauskommt, muss man allerhand andere Sachen hineinschieben. Weiterlesen…

Ein Schaf auf Rügen

13. 10. 2004 · Mein Alltag · Drucken

Hoch stand der Sanddorn am Strand von Hiddensee, heißt es in einem Lied der Sängerin Nina Hagen. Frau Hagen erinnert sich an einen Urlaub auf der Insel Hiddensee, den ein Mit­rei­sender namens Michael fotografisch festgehalten hat – lei­der nur in schwarzweiß, er hat nämlich den Farbfilm ver­gessen. Sie befürchtet nun, dass ihr kein Mensch glaubt, wie schön es war.

Tja. Vielleicht war es ja auch nicht schön auf Hiddensee. Ich bin jedenfalls ganz in die Nähe von Hiddensee gereist, auf die Insel Rügen, und dort hat es mir nicht besonders ge­fallen. Rügen und Hiddensee sind benachbarte Inseln, sie be­finden sich beide im Ostsee. Weiterlesen…

E-Mail für mich

13. 10. 2004 · Mein Alltag · Drucken

Manchmal sehe ich mich mit dem Vorurteil konfrontiert, Schafe seien scheu und wenig kontaktfreudig. So ein Quatsch, wir sind gesellige Tiere. Ich als Einzelschaf zum Beispiel freue mich über jeden Kontakt zu anderen Tieren. Da die Post, die ich so bekomme, überwiegend von Menschen stammt, habe ich mich vor einiger Zeit ganz besonders gefreut, als ich von einem anderen Schaf eine E-Mail bekommen habe. Weiterlesen…

Können Pferde sprechen?

13. 7. 2004 · Mein Alltag · Drucken

Im Fernsehen gibt es nichts, was mich als Schaf in­teres­sie­ren dürfte oder sollte – von wenigen Ausnahmen abgesehen. Eine dieser Ausnahmen ist Mister Ed, eine Dokumentarserie über ein Tier, das eine Gemeinsamkeit mit mir hat: Es spricht.

Der Mister Ed ist ein Pferd, sowas kennt schaf auch, von der Nachbarweide. Ein sprechendes Pferd ist mir aber noch nicht untergekommen. Weiterlesen…

Ernährungstipps für Stadtschafe

13. 6. 2004 · Mein Alltag · Drucken

Wie Du vielleicht weißt, sind Schafe eigentlich keine Stadt­tiere. In größerer Menge – also in Herden – trifft man uns über­wiegend auf dem Lande an. Das liegt nicht zuletzt daran, dass es dort jede Menge leckeres Gras gibt. Gutes Gras ist in einer Stadt wie Berlin, wo ich einige Zeit gelebt habe, Mangelware. Weiterlesen…

Ein Schaf in Kopenhagen

1. 6. 2004 · Mein Alltag · Drucken

Meine dritte Reise hat mich für ein paar Tage nach Kopenhagen geführt. Ich hätte sogar einen Sitzplatz im Flugzeug bekommen können, bin aber vorsichtshalber im Handgepäckfach geblieben – bei diesen modernen Billigfluglinien weiß man ja nie, wie teuer Sonderwünsche werden. Weiterlesen…

Ein Schaf auf dem Londoner U-Bahn-Plan

13. 4. 2004 · Mein Alltag · Drucken

Die Stadt London, die ich bereits bereist habe, ist nicht nur lebhaft und interessant. Ihre U-Bahn ist sogar tierfreundlich – so verstehe ich jedenfalls die geheimen Zeichen, die in der Übersichtskarte aller Londener U-Bahn-Linien verborgen sind. Vor vielen Jahren hat jemand auf der sogenannten Tube Map einen Elefanten gefunden. Der Entdecker hat einfach ein paar Linien und Punkte des Plans geschickt miteinander verbunden und schon wurden die Konturen des Dickhäuters sichtbar. Weiterlesen…

Ein Fisch namens Babel

13. 3. 2004 · Mein Alltag · Drucken

Ab und zu kann ich es nicht lassen, mich hier im Internet umzuschauen – am liebsten besuche ich andere Schafe. Aber nicht nur, das wäre ja langweilig – mit Schafen kenne ich mich naturgemäß sowieso ganz gut aus. Außerdem bin ich aufgeschlossen und neugierig. So habe ich neulich einen Fisch im Internet getroffen, das war ein ganz lustiger Geselle. Weiterlesen…

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Auch gut: Schlagworte

Ich, Knuddel

Ich bin ein etwa fünf Jahre altes Kuschelschaf und lebe unter Menschen. Was Du sonst noch über mich wissen musst, erfährst Du im Porträt.

Fan-Artikel

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Es gibt Tage, an denen schreibe ich hier tolle Artikel auf. Und es gibt Tage, da bin ich gut in Form, dann schreibe ich Meisterwerke. Wenn für Dich das Beste gerade gut genug ist und Dir Deine Zeit für die nur tollen Texte zu schade ist, dann lies doch einfach den Artikel des Moments. Ich pfeife auf das letzte Loch, und auf die anderen 17 eigentlich auch: Golf mag ich nicht. Darum.

Knuddel hilft

  • Richtig: Hautunreinheiten beseitigen, in Gras beißen, Smarties auf Rezept, nett sein zu Onkels und Mutanten
  • Falsch: Fluggesellschaf, lahme Rentiere, Pickelhauben ausdrücken, Plazenta verabreichen

Tiere im Internet

  • Tiere erobern das Internet, klar. Hier eine kleine Auswahl entsprechender Seiten. Empfehlungen von guten und Warnungen vor schlechten:
  • Sheep Café – Im Sheep Café gibt es ganz viele bunte Zeichnungen von netten Schafen und allerhand Wolliges, unter anderem ein Wackel-Schaf zum Selberbasteln und ein Rezept für Schafplätzchen.
  • Paraplüsch – Eine virtuelle Anstalt, in der Du misshandelte Kuscheltiere therapieren kannst. Unter den Patienten ist auch das Schaf Dolly.
  • Unnecessary Force – »You rang, chief?« – ich als Actionheld in einem Kinofilm
  • Ich kenne noch mehr Seiten, klick hier.

Knuddel, das Original. Eventuell jugendgefährdend seit 2003. Intern.