26. 1. 2006 · Nachrichten · Drucken
Gelegentlich wage ich einen Blick über den Weidenrand hinaus – bis ins Ausland, wenn es sein muss. Unlängst galt meine ungeteilte Aufmerksamkeit der Walkuh, die sich nach London verirrt hatte. Sowas kann passieren und endet oft tragisch. Die Versuche, der Entenwalfrau zu helfen, scheiterten leider, sie musste ihren Themsetrip mit dem Leben bezahlen. Ein Londoner Pistolenmagazin Revolverblatt will dem Tier jetzt ein Denkmal setzen und ruft zu Spenden auf. Ich hoffe sehr, dass der australische Fischer Leon Wright kräftig spendet. Der Mann könnte sich so bedanken, dass er kürzlich durch einen Pottwal reich wurde. Wie? Er hat am Strand 15 Kilogramm Pottwal-Kotze entdeckt und als Souvenir mitgenommen. Zuhause merkte er, dass die Glibbermasse, auch als Ambra bekannt, eine wertvolle Zutat in der Parfümherstellung ist. Er konnte den Brocken für 240.000 Euro verkaufen.
Schlagworte: Ambra, Denkmal, Entenwal, Kotze, London, Pottwal, Rettung, Walkampf, Walkuh
Ich bin ein etwa fünf Jahre altes Kuschelschaf und lebe unter Menschen. Was Du sonst noch über mich wissen musst, erfährst Du im Porträt.
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