13. 4. 2004 · Mein Alltag ·

Die Stadt London, die ich bereits bereist habe, ist nicht nur lebhaft und interessant. Ihre U-Bahn ist sogar tierfreundlich – so verstehe ich jedenfalls die geheimen Zeichen, die in der Übersichtskarte aller Londener U-Bahn-Linien verborgen sind. Vor vielen Jahren hat jemand auf der sogenannten Tube Map einen Elefanten gefunden. Der Entdecker hat einfach ein paar Linien und Punkte des Plans geschickt miteinander verbunden und schon wurden die Konturen des Dickhäuters sichtbar.
Es gibt auch eine Internetseite, die sich mit diesem Thema auseinandersetzt. Dort werden einige der im Plan versteckten Tiere enttarnt – außer dem Elefanten unter anderem ein kleiner Bär, eine Katze, ein Hund, ein Schwein und ein Wal. Ein Schaf wurde laut der offiziellen Seite aber noch nicht im U-Bahn-Plan entdeckt.
Das Land, in dem Schafe geklont werden, hat im U-Bahn-Netz seiner Hauptstadt die Besatzung einer halben Arche versteckt und es ist keiner meiner wolligen Verwandten darunter? Das konnte ich nicht glauben und habe mich auf die Suche gemacht. Wie Du auf der Abbildung sehen kannst, wurde ich fündig. Dass die Übersichtskarte dafür auf den Kopf gedreht werden muss, halte ich für nebensächlich: Wo auf der linken Straßenseite gefahren wird, da kann auch kopfüber gelesen werden.
Ich bin ein etwa fünf Jahre altes Kuschelschaf und lebe unter Menschen. Was Du sonst noch über mich wissen musst, erfährst Du im Porträt.
Knuddel, ich will ein Lamm von Dir
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Es gibt Tage, an denen schreibe ich hier tolle Artikel auf. Und es gibt Tage, da bin ich gut in Form, dann schreibe ich Meisterwerke. Wenn für Dich das Beste gerade gut genug ist und Dir Deine Zeit für die nur tollen Texte zu schade ist, dann lies doch einfach den Artikel des Moments. Ernährungstipps für Stadtschafe: Gutes Gras ist in einer Stadt wie Berlin, wo ich lebe, Mangelware.